Evidenz von Ratings einfach erklärt

 

Ähnlich der Sehschärfe des Auges erkennen auch Ratingsysteme Bonitätsmuster und Konturen unterschiedlich genau.

 

Sie haben es vielleicht bei Ihrem Augenarzt schon erlebt: Eine "8" wird für ein "B" gehalten, ein "c" mit einem "e" verwechselt usw. Das Auflösungsvermögen der Augen ist unterschiedlich. Ähnlich verhält es sich bei Ratingmodellen und Methoden, die Bonität wirtschaftlicher Einheiten zu klassifizieren. Jedem Rating haftet auch die Dimension unterschiedlicher Beweislage an.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein weiteres Beispiel: Ihr gutes Buchgefühl mag Ihnen eine Einschätzung der morgigen Wetterlage ermöglichen. Die Beweislage ist gering, aber vielleicht haben Sie Glück und liegen mit Ihrer Prognose richtg. Der Deutsche Wetterdienst aber arbeitet nach dem DWD-Gesetz mit umfassenderen Ressourcen und weitreichenderer Verantwortung zur meteorologischen Sicherung der See- und Luftfahrt und zur amtlichen Warnung. Wissenschaftlich stützen sich diese Prognosen mithin auf eine höhere Evidenz. Was für die Wettervorhersage zutrifft, gilt in diesem Sinne auch fürs Rating. Wer nicht einmal Thermometer und Barometer für die Vorhersage nutzt, liegt häufig mit der Prognose daneben.

 

 

Vielleicht ist Ihr Rating nur am Glücksrad gedreht worden? Manchen Schuldnern oder enttäuschten Anlegern mag es so vorkommen. Wenn überhaupt gar kein Zusammenhang zwischen dem erteilten Rating und der tatsächlichen Ausfallwahrscheinlichkeit besteht, wäre die Evidenz des Ratings null, 0 %. Nur theoretisch kann die Evidenz 100 % absoluter Urteilssicherheit erreichen. Ein nicht gezinkter Würfel oder ein staatlich überwachtes, notariell kontrolliertes Lottospiel geben Beispiele für Wahrscheinlichkeitsurteile ab, die mit nahezu absoluter Gewissheit gegeben werden können.

 

Ein nicht gezinkter Würfel wirft mit einer Wahrscheinlichkeit von einem Sechstel eine Eins. Ein Ratingsystem, das diesem Ereignis also genau diese Wahrscheinlichket von 16,6... % zuordnet und nicht irrtümlich eine höhere (z.B. 20 %) oder niedrigere (z.B. 10 %) Wahrscheinlichkeit ist daher durch empirische Fakten besser begründet .

 

Beurteilung der Evidenz von Bonitätsbeurteilungen. Unsere Basisdienstleistung konkret.

 

Je mehr hochgradig treffgenaue Informationen über Einschätzungen des Ausfallrisikos über eine zu beurteilende Adresse zur Verfügung gestellt werden können, desto eher kann ein treffgenaues Rating mit hoher Evidenz erteilt werden. Folgende Informationsquellen helfen, ein Rating mit hoher Evidenz zu finden. Ihr Unternehmen kann entscheidend dazu beitragen, ein genaues Rating zu ermitteln, indem es einerseits Ihnen bekannte Angaben zur Bonitätseinschätzung zur Verfügung stellt, andererseits über das Ausmaß seiner Mitwirkung an der Urteilsbildung dieser Institutionen aufklärt.

  • Ratingagenturen: Beantragte oder nicht beantragte Ratings und Ratingberichte in- und ausländischer Agenturen.
  • Kreditinstitute: Interne Ratings der Hausbank und anderer Kreditinstitute sowie zugehörige Dokumentationen.
  • Kreditversicherungen: Interne Ratings und Bonitätslabels (wie zum Beispiel über das @rating der Coface).
  • Auskunfteien: Bonitätsindices und Scorings von Auskunfteien wie Creditreform, Bürgel oder Dun & Bradstreet.
  • Investmentbanken: Unternehmensreports.
  • Researchhäuser: Analysen und Vergleiche.
  • Analysten: Untersuchungen, Kommentare und Berichte.
  • Medien: Presseberichte, Artikel usw.
  • Rating Advisors: Berichte von Ratingberatern, insbesondere Ratingergebnisse geeigneter Ratingsoftware.
  • Selbstauskunft: Jahresabschlüsse, Wirtschaftsprüferberichte, Betriebswirtschaftliche Auswertungen.

Für unsere Ermittlung auf Basis Ihrer Angaben stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

 

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